Hose Hazel

Meine Komfortzone öfter mal verlassen.
Das habe ich mir für die Zukunft ganz fest vorgenommen.
Mein erstes Projekt war mein Kleid Nelina.
Als nächstes stand auf meiner To Do Liste die Hose Hazel von pruella.

Dieser Beitrag enthält Werbung, in dem ich Schnittmuster und Stoffquelle benenne.

Am liebsten vernähe ich Jersey und Sweat.
Webware und auch Reißverschlüsse gehören zu meinen Angstgegnern.
Jetzt habe ich mich mal wieder an Webware gewagt.

Die Hose Hazel hat einen hüftigen Sitz und
ist an den Beinen unten weit ausgestellt.
Auch wenn es nicht unbedingt passend zur jetzigen Mode ist,
ich mag Schlaghosen einfach sehr.

Im  Schnittmuster gibt es aber auch ein gerades Bein.
Markenzeichen der Hazel sind die großen aufgesetzten Taschen, die
der Hose einfach einen individuellen Look geben.

Die Hazel ist natürlich kein Projekt für einen schnellen Nähabend.
Insgasamt hat das Nähen bei mir fast drei Wochen gedauert.
Ich habe mir dabei viel Zeit gelassen und dabei Ruhe genommen.
Ich muss sagen, das Nähen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht!

Meine Kontrastnähte und auch die Knopflöcher
habe ich übrigens mit doppeltem Oberfaden genäht.
Das Ergebnis gefällt mir richtig gut.

 

Knopflöcher habe ich mit meiner Nähmaschine das erste Mal genäht und
ich war überrascht, wie toll das gleich geklappt hat.
Auch die Jeansknöpfe haben sich
problemlos mit der Prymzange anbringen lassen.
Davor hatte ich ja ein bisschen Bammel.

Hier habe ich auch den Tip von Danni beherzigt und
hatte mir im Vorfeld schon von Prym den Fransenstopp bestellt.

Vernäht habe ich übrigens eine Jeansstoff von pepelinchen,
den es bei Petra letztens als Monatsstoff gab.
Ein strapazierfähiger Jeansstoff,
der auch einen kleinen Elasthananteil enthält.

Wie gesagt, die Hazel zu nähen ist kein Hexenwerk.
Wenn man sich genug  Zeit und Ruhe dafür nimmt, dann klappt das auch.
Die Anleitung von Danni ist super beschrieben.
Ihr könnt sie Euch sogar im Vorfeld schon mal vollständig runterladen.

Ich werde mir auf alle Fälle noch eine zweite nähen.
Jeansstoff liegt schon bereit.
Allerdings diesmal dann eine Nummer kleiner,
da mir diese anfangs einiges zu groß war.

Die graue Beuteltasche ist übrigens ein Upcycling aus einem Wildlederkleid.
Das hatte ich mal von einer ehemaligen Kollegin zum Vernähen bekommen.
Das Schnittmuster habe ich von einer vorhandenen Tache abgenommen.

verlinkt bei du-fuer-dich-am-donnerstag

2 comments
  1. Voll cool!!!!!! Die steht Dir super 🙂
    LG, Sylvia

    1. Liebe Sylvia,
      ganz lieben Dank, das freut mich sehr.
      Viele Grüße Katrin

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